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Karrierewege neu denken

27.04.2014

Das »Metaforum Diversity« eröffnete am 31. März 2015 in Berlin einen zukunftsweisenden Dialog zu den Themen Chancengerechtigkeit, Diversity und Wissenschaftskarrieren. Beteiligt waren Technische Universitäten, außerhochschulische Forschungseinrichtungen, hochschulpolitische Akteure und Ak-teurinnen Politik sowie forschende Unternehmen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des vom Bun-desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts »Neue Wissen-schaftskarrieren« der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen statt und wurde vom Stifterver-band für die Deutsche Wissenschaft unterstützt. Die Beteiligten diskutierten Fragen zur Gestaltung von neuen Karrierewegen für Frauen und Männern und loteten erforderliche Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem aus.

Alle fünf beteiligten Universitäten des TU9 Verbandes, die vier außerhochschulischen Forschungs-organisationen sowie Wissenschaftsrat, Hochschulrektorenkonferenz, Präsidium des TU9-Verbandes, BMBF sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter erörterten anhand der vorgestellten Modelle und Ansätze die Entwicklung neuer Karrierewege. Als ein zentraler Punkt wurde die Etablierung von Orga-nisations- und Kompetenzprofilen diskutiert, um die Passgenauigkeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und den Potenzialen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erhöhen. Da-rüber hinaus wurde es als essenziell angesehen, die bidirektionale Durchlässigkeit im Innovationssys-tem – zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft – nachhaltig zu steigern.

Die Entwicklung zukunftsfähiger Karrieremodelle für Frauen wie für Männer ist wichtig, um Forschung und Entwicklung voranzubringen und die Innovationsfähigkeit für den Standort Deutschland zu erhal-ten. Vor diesem Hintergrund standen neben der Diskussion neuer Karrierewege innerhalb des Wis-senschaftssystems, Karrierewege mit Anschlussfähigkeit in die Wirtschaft, das Wissenschaftsma-nagement sowie Ausgründungen im Fokus. Zur zukunftsfähigen Neuausrichtung des Wissenschafts-systems sollen an vielen Stellen attraktive Alternativen neben und unter der Professur etabliert werden. Zudem gilt es, transparente Karrierewege im Wissenschaftsmanagement zu gestalten, die eine Karriereplanung neben der Wissenschaft ermöglichen.

Um Deutschland im Forschungsbereich auf internationalem Niveau zu halten, soll das Potenzial von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern künftig effizienter genutzt werden. Dies ist nicht zuletzt notwendig, da aktuelle wissenschaftspolitische Diskussionen die geringe Beteiligung von Frauen in der Forschung sowie die prekäre Lage von Beschäftigten im Wissenschaftssystem aufgreifen. Ein gemeinsames Vorgehen von außer-hochschulischen und universitären Institutionen, Akteuren und Akteurinnen ist hier zielführend, da sich strategische Veränderungen im Wissenschaftssystem nur durch ein konzertiertes Vorgehen erreichen lassen. Somit kann das »Metaforum Diversity« wichtige Impulse für attraktive, zukunftsfähige Karrierewege für Frauen und Männer geben.

Das dieser Pressemitteilung zugrundliegende Verbundvorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter den Förderkennzeichen 01FP1303 und 01FP1304 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Pressemitteilung liegt bei den Autorinnen.

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Neue Karrieren in der Forschung

07.11.2013

Mit einem neu gestarteten Projekt wollen Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gemeinsam Modelle entwickeln, wie Laufbahnen in der Wissenschaft aussehen können - für Frauen und Männer.

Um Forschung und Wissenschaft in Deutschland auf internationalem Niveau zu halten, sind berufliche Perspektiven für exzellente Köpfe gefragt. Mit zukunftsfähigen und vielfältigen Karrieremodellen für beide Geschlechter soll die Attraktivität des Wissenschaftssystems gesteigert werden. Dieses Ziel haben sich Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gesetzt - in dem gemeinsamen Forschungsprojekt »Neue Wissenschaftskarrieren«. Geleitet wird das Projekt von der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen. Gemeinsam haben sich die vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen und fünf Technische Universitäten das Ziel gesetzt, neue Karrieremodelle zu entwickeln. Das Verbundvorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1303 und 01FP1304 gefördert.

Die Forscherinnen und Forscher analysieren dazu die bestehenden Strukturen im Wissenschaftssystem - was ist hinderlich, was ist förderlich für weibliche und männliche Wissenschaftskarrieren. Aufbauend auf den Ergebnissen entwickeln sie dann neue Ansätze. Attraktivere Karrierewege helfen durch mehr Flexibilität und bessere Durchlässigkeit zwischen den Organisationen, Innovations- und Wissenspotenziale besser zu erschließen. Sie sollen auch dazu beitragen, Frauen der Aufstieg in Führungspositionen zu erleichtern und Männern die aktive Beteiligung am Familienleben zu ermöglichen, ohne dass diese auf eine anspruchsvolle Karriere verzichten müssen.

Da Karrieren in der Wissenschaft in der Regel zwischen unterschiedlichen Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen verlaufen, kann dieser Schritt jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure des Wissenschaftssystems zusammenarbeiten. Im Projekt engagieren sich daher neun namhafte Einrichtungen: die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die Universität Hannover und das Karlsruher Institut für Technologie KIT sowie die vier großen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft.

Die Projektergebnisse werden im Sommer 2015 auf einer Konferenz präsentiert.

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Karrierewege neu denken

27.04.2014

Das »Metaforum Diversity« eröffnete am 31. März 2015 in Berlin einen zukunftsweisenden Dialog zu den Themen Chancengerechtigkeit, Diversity und Wissenschaftskarrieren. Beteiligt waren Technische Universitäten, außerhochschulische Forschungseinrichtungen, hochschulpolitische Akteure und Ak-teurinnen Politik sowie forschende Unternehmen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des vom Bun-desministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts »Neue Wissen-schaftskarrieren« der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen statt und wurde vom Stifterver-band für die Deutsche Wissenschaft unterstützt. Die Beteiligten diskutierten Fragen zur Gestaltung von neuen Karrierewegen für Frauen und Männern und loteten erforderliche Rahmenbedingungen im Wissenschaftssystem aus.

Alle fünf beteiligten Universitäten des TU9 Verbandes, die vier außerhochschulischen Forschungs-organisationen sowie Wissenschaftsrat, Hochschulrektorenkonferenz, Präsidium des TU9-Verbandes, BMBF sowie Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter erörterten anhand der vorgestellten Modelle und Ansätze die Entwicklung neuer Karrierewege. Als ein zentraler Punkt wurde die Etablierung von Orga-nisations- und Kompetenzprofilen diskutiert, um die Passgenauigkeit zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und den Potenzialen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu erhöhen. Da-rüber hinaus wurde es als essenziell angesehen, die bidirektionale Durchlässigkeit im Innovationssys-tem – zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Wirtschaft – nachhaltig zu steigern.

Die Entwicklung zukunftsfähiger Karrieremodelle für Frauen wie für Männer ist wichtig, um Forschung und Entwicklung voranzubringen und die Innovationsfähigkeit für den Standort Deutschland zu erhal-ten. Vor diesem Hintergrund standen neben der Diskussion neuer Karrierewege innerhalb des Wis-senschaftssystems, Karrierewege mit Anschlussfähigkeit in die Wirtschaft, das Wissenschaftsma-nagement sowie Ausgründungen im Fokus. Zur zukunftsfähigen Neuausrichtung des Wissenschafts-systems sollen an vielen Stellen attraktive Alternativen neben und unter der Professur etabliert werden. Zudem gilt es, transparente Karrierewege im Wissenschaftsmanagement zu gestalten, die eine Karriereplanung neben der Wissenschaft ermöglichen.

Um Deutschland im Forschungsbereich auf internationalem Niveau zu halten, soll das Potenzial von hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern künftig effizienter genutzt werden. Dies ist nicht zuletzt notwendig, da aktuelle wissenschaftspolitische Diskussionen die geringe Beteiligung von Frauen in der Forschung sowie die prekäre Lage von Beschäftigten im Wissenschaftssystem aufgreifen. Ein gemeinsames Vorgehen von außer-hochschulischen und universitären Institutionen, Akteuren und Akteurinnen ist hier zielführend, da sich strategische Veränderungen im Wissenschaftssystem nur durch ein konzertiertes Vorgehen erreichen lassen. Somit kann das »Metaforum Diversity« wichtige Impulse für attraktive, zukunftsfähige Karrierewege für Frauen und Männer geben.

Das dieser Pressemitteilung zugrundliegende Verbundvorhaben wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter den Förderkennzeichen 01FP1303 und 01FP1304 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Pressemitteilung liegt bei den Autorinnen.

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Neue Karrieren in der Forschung

07.11.2013

Mit einem neu gestarteten Projekt wollen Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gemeinsam Modelle entwickeln, wie Laufbahnen in der Wissenschaft aussehen können - für Frauen und Männer.

Um Forschung und Wissenschaft in Deutschland auf internationalem Niveau zu halten, sind berufliche Perspektiven für exzellente Köpfe gefragt. Mit zukunftsfähigen und vielfältigen Karrieremodellen für beide Geschlechter soll die Attraktivität des Wissenschaftssystems gesteigert werden. Dieses Ziel haben sich Forschungsorganisationen und Technische Universitäten gesetzt - in dem gemeinsamen Forschungsprojekt »Neue Wissenschaftskarrieren«. Geleitet wird das Projekt von der Fraunhofer-Gesellschaft und der RWTH Aachen. Gemeinsam haben sich die vier großen außeruniversitären Forschungsorganisationen und fünf Technische Universitäten das Ziel gesetzt, neue Karrieremodelle zu entwickeln. Das Verbundvorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01FP1303 und 01FP1304 gefördert.

Die Forscherinnen und Forscher analysieren dazu die bestehenden Strukturen im Wissenschaftssystem - was ist hinderlich, was ist förderlich für weibliche und männliche Wissenschaftskarrieren. Aufbauend auf den Ergebnissen entwickeln sie dann neue Ansätze. Attraktivere Karrierewege helfen durch mehr Flexibilität und bessere Durchlässigkeit zwischen den Organisationen, Innovations- und Wissenspotenziale besser zu erschließen. Sie sollen auch dazu beitragen, Frauen der Aufstieg in Führungspositionen zu erleichtern und Männern die aktive Beteiligung am Familienleben zu ermöglichen, ohne dass diese auf eine anspruchsvolle Karriere verzichten müssen.

Da Karrieren in der Wissenschaft in der Regel zwischen unterschiedlichen Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen verlaufen, kann dieser Schritt jedoch nur gelingen, wenn alle Akteure des Wissenschaftssystems zusammenarbeiten. Im Projekt engagieren sich daher neun namhafte Einrichtungen: die RWTH Aachen, die TU Berlin, die TU Braunschweig, die Universität Hannover und das Karlsruher Institut für Technologie KIT sowie die vier großen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft.

Die Projektergebnisse werden im Sommer 2015 auf einer Konferenz präsentiert.

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